
Die Orientalische Schabe ist bekannt als Vorratsschädling, welche auch gesundheitliche Schäden am Menschen verursacht. Die Orientalische Schabe hat viele Name, Gemeine Küchenschabe, Kakerlake oder Bäckerschabe. Die Orientalische Schabe ist streng nachtaktiv und verbringt den grösstenteils des Tages in Verstecken. Die Sichtung des Tieres ist trotz Befall sehr selten, es könnte sich eine grosse Population bilden, ohne dass man dies mitbekommt.
Orientalische Schabe (Blatta Orientalis)
- Reich: Tiere (Animalia)
- Stamm: Chordatiere (Chordata)
- Klasse: Insekten (Insecta)
- Ordnung: Schaben (Blattodea)
- Familie: (Blattidae)
- Gattung: (Blatta)
- Art: Orientalische Schabe (Blatta orientalis)
Grösse:
- Männchen Kopf- Rumpf Länge: ~25 mm
- Weibchen Kopf- Rumpf Länge: ~32mm
Aussehen:
- Farbe: Gleichmässig dunkelbraun gefärbt
Lebenszyklus:
- Fortpflanzung: Nach 10 - 18 Monate ist eine Orientalische Schabe vollständig entwickelt und bereit Nachkommen zu zeugen.
- Ootheken Entwicklungsdauer: 42 - 70 Tage
- Eiablage: ~15 Nymphen pro Oothek (Eipaket), 8 Ootheken pro Schabenleben
- Lebensdauer: 150 Tage
Lebensraum:
- Die Orientalische Schabe bevorzugt eine hohe Temperatur, kann aber auch Temperaturen bis -10C° überleben. Meist sind diese hinter Möbel, Hohlräume oder im Keller, bei Rohrheizungen und Warmwasserleitungen direkt anzutreffen. In Gaststätten, Küchen, Hotelbetrieben und auch Krankenhäuser treibt die Orientalische Schabe ihr Unwesen. Die Orientalische Schabe produziert drei verschieden Pheromone:
- Sexualpheromon: Bei Paarungswilligen Weibchen, zur Fortpflanzung.
- Aggregationspheromon: Im Kot der Orientalischen Schabe zur Signalisation von gemeinsamen Verstecken.
- Dispersionspheromon: Gegenspieler des Aggregationspheromon, führt bei zu vielen Individuen zur Ausbreitung einer Population.
Ernährung:
- Omnivor: Allesfresser, dadurch ist die Orientalischen Schabe ein anpassungsfähiger Schädling.
Verhalten:
- Sozial: Lebt in Gruppen.
- Nachtaktiv: Die Orientalische Schabe ist streng nachtaktiv und verbringt den grösstenteils des Tages in Verstecken. Die Sichtung des Tieres ist trotz Befall sehr selten, es könnte sich eine grosse Population bilden, ohne dass man dies mitbekommt.
Gefahren:
- Schäden: Können Vorräte und Wohnräume verunreinigen, durch Transport von Bakterien, Keime, Pilze und Viren.
- Allergie: Die Orientalische Schabe kann bei Säuglingen, Kinder und Jugendlichen eine Ursache sein bei der Entwicklung von Allergien, wie Asthma und Heuschnupfen. Kinder, welche in einem kontaminierten Umfeld gross werden haben eine grössere Wahrscheinlichkeit, Asthma oder Heuschnupfen zu entwickeln.
Krankheitsübertragungen:
- Ist Träger von diversen Bakterien, Pilzen, Einzeller und Viren. Ausserdem steigt die Wahrscheinlichkeit das Kinder an Allergien erkranken, wenn sie in einem kontaminierten Bereich aufwachsen.
Nahrungsmittel:
- Speisen und Getränke sicher lagern und Vorratsräume regelmässig überprüfen.
- Lebensmittelreste und Abfälle in verschliessbaren Behältern entsorgen.
Hygiene:
- Keine offenen Mülltonnen oder -säcke stehen lassen.
- Regelmässige Reinigung von Flächen und Räumen.
Haus und Garten:
- Monitoring aufstellen.
- Umfassende Beratung eines Schädlingsbekämpfers zu Rate ziehen.
- Ritzen und Spalten zur Kanalisation abdichten.
Verhalten:
- Falleinsätze und Köder nur in Absprache mit Schädlingsbekämpfern verwenden. Kein direktes Handling der Tiere ohne Schutzmassnahmen.
Gartenpflege:
- Fallobst im Garten regelmässig aufsammeln.
- Komposthaufen weit entfernt vom Gebäude lagern.
