
Legal requirements in Switzerland
This obliges all businesses along the entire food chain, from agricultural producers to processing plants, retailers and restaurants, to comply with high hygiene standards, to produce products that are safe for health, and to provide transparent and truthful declarations to consumers.
The aim is to protect public health, strengthen trust in food products in the long term, and create fair competitive conditions. Swiss legislation follows a risk-based approach and places a strong emphasis on the self-responsibility of companies. Every business is obligated to continuously monitor and document the safety and quality of its products through self-monitoring and appropriate procedures, such as the HACCP system .
Food law requirements in Switzerland are also aligned with international standards, in particular the guidelines of the European Union, the Codex Alimentarius Commission, and the WHO. This ensures not only domestic food safety but also the exportability of Swiss products.
The most relevant legislation follows (as of May 1, 2025):

Food Law (LMG, SR 817.0)
The Swiss Food Law (LMG) serves to protect consumers. It ensures that food and everyday items – such as packaging or tableware – are safe, hygienic, and correctly labelled.
The law pursues four central objectives:
Health protection: Products that come into contact with people must not pose a risk to health.
Hygiene: The handling of food and everyday items must always be hygienic – from production to sale.
Protection against deception: Consumers must not be misled by labels, packaging or advertising.
Information obligation: All important information about a product must be clearly visible and understandable so that an informed purchase decision is possible.
What falls under the law?
The Foodstuffs Act (LMG) regulates the entire handling of foodstuffs and consumer goods: production, storage, transport, labeling, advertising and also cross-border trade (import/export).
What is considered food?
Foodstuffs are all substances or products intended for human consumption – whether raw, processed or prepared.
Duty of self-control
Businesses that handle food or consumer goods are obligated to comply with legal requirements independently (self-monitoring). This obligation applies in addition to official inspections. The Federal Council can stipulate simplified requirements for small businesses and define the necessary expertise of those responsible.
This law aims to:
to protect the health of consumers from unsafe food and consumer goods.
to ensure the hygienic handling of food and everyday items.
to protect consumers from deception in connection with food and consumer goods.
To provide consumers with the information necessary for purchasing food or consumer goods.

Food and Consumer Goods Ordinance (LGV)
Die LGV konkretisiert das Lebensmittelgesetz (LMG) und legt genau fest, wie mit Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen umzugehen ist, damit Gesundheit, Hygiene und Sicherheit jederzeit gewährleistet bleiben. Sie richtet sich an alle Betriebe, die mit der Herstellung, Verarbeitung, Lagerung, dem Transport oder Verkauf solcher Produkte zu tun haben.
Was regelt die LGV konkret?
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Hygiene-Vorschriften für den Umgang mit Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen
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Vorgaben zur Kennzeichnung, Werbung und Information
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Pflichten zur Selbstkontrolle in allen Betrieben
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Regelungen für Import, Export und Transit
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Verantwortlichkeiten im Betrieb sowie Anforderungen an Räumlichkeiten, Geräte und Verpackungen
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Sicherheitsanforderungen bei Einsatz von Biozidprodukten, z. B. in Verpackungen, Spielzeug oder Kosmetika
Wichtige Begriffe und Inhalte:
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Inhaltsstoffe sind Stoffe, die natürlicherweise im Lebensmittel vorkommen.
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Mikroorganismen (z. B. Bakterien, Schimmelpilze) sowie Kontaminanten (z. B. Rückstände aus der Landwirtschaft) dürfen ein Produkt nicht gesundheitlich schädlich machen.
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Zoonosen sind Krankheiten, die zwischen Tier und Mensch übertragen werden können – z. B. Salmonellen.
Verantwortung im Betrieb:
Jeder Betrieb muss eine verantwortliche Person mit Sitz in der Schweiz benennen. Diese sorgt dafür, dass auf allen Ebenen – vom Einkauf bis zum Verkauf – alle gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden. Gibt es keine benannte Person, liegt die Verantwortung automatisch bei der Geschäftsleitung.
Meldepflicht:
Lebensmittelbetriebe müssen sich bei der kantonalen Vollzugsbehörde anmelden – ebenso relevante Änderungen im Betrieb oder eine Schliessung. Kleine, gelegentliche Verkaufsaktionen (z. B. Basare oder Schulfeste) sind davon ausgenommen.
Selbstkontrolle – das zentrale Instrument:
Alle Betriebe müssen durch geeignete Massnahmen sicherstellen, dass ihre Produkte gesetzeskonform sind. Die Form der Selbstkontrolle richtet sich nach dem Risiko und der Betriebsgrösse. Dazu gehören z. B.:
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HACCP-System (Gefahrenanalyse & kritische Kontrollpunkte)
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Eigenkontrollen durch Probenahmen und Laboranalysen
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Dokumentation, Rückverfolgbarkeit, Rückrufverfahren
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Täuschungsschutz
Diese Pflichten gelten nicht nur für Produzenten, sondern auch für Händler und Importeure.
This regulation governs:
the production, processing, treatment, storage, transport and distribution of food and consumer goods
the hygienic handling of food and everyday objects
the labeling and presentation of foodstuffs and consumer goods, the advertising for them, and the information disseminated about them
Self-monitoring in the handling of food and consumer goods, namely sampling, assessment criteria and examination methods.
the import, export and transit of foodstuffs and consumer goods;
the transfer of legislative competence and the federal decision-making process in the area of food and consumer goods.

EDI Hygiene Ordinance (HyV)
Die Hygieneverordnung (HyV) regelt umfassend die hygienischen Anforderungen beim Umgang mit Lebensmitteln. Ziel ist es, die Sicherheit und Qualität von Lebensmitteln sicherzustellen – vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt. Die Vorschriften gelten für alle Betriebe, die Lebensmittel herstellen, verarbeiten, lagern oder verkaufen.
Was regelt die HyV allgemein?
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Hygienestandards für Räume, Einrichtungen und Geräte in Lebensmittelbetrieben
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Anforderungen an die persönliche Hygiene und Schulung des Personals
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Vorschriften zur Verarbeitung, insbesondere bei tierischen Produkten und Milch
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Mikrobiologische Grenzwerte für Lebensmittel
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Anforderungen an Reinigungs-, Desinfektions- und Abfallmanagement
Wichtige Hygieneregeln für Betriebe:
Betriebsräume und Einrichtungen
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Müssen sauber und gut instand gehalten werden.
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Müssen so gebaut und ausgestattet sein, dass eine hygienische Arbeitsweise möglich ist.
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Kondensation, Schimmel, Schmutz und Fremdkörper dürfen nicht in Kontakt mit Lebensmitteln kommen
Ausstattung und Materialien
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Böden, Wände, Decken, Fenster, Türen und Arbeitsflächen müssen leicht zu reinigen und desinfizierbar sein.
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Materialien müssen wasserundurchlässig, abriebfest, ungiftig und glatt sein.
Temperaturkontrolle
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Lebensmittel müssen in geeigneten Räumen bei kontrollierter Temperatur verarbeitet und gelagert werden.
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Temperaturüberwachung ist vorgeschrieben, wenn dies für die Produktsicherheit nötig ist.
Lüftung, Beleuchtung und Abwasser
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Ausreichende Beleuchtung (natürlich oder künstlich) ist Pflicht.
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Abwasserleitungen müssen so gebaut sein, dass keine Rückverunreinigungen entstehen.
Abfallmanagement
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Lebensmittelabfälle müssen sofort entfernt und in verschliessbaren, hygienischen Behältern gelagert werden.
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Abfallsammelräume müssen sauber und schädlingsfrei gehalten und bei Bedarf gekühlt werden.
Schädlingsprävention und -bekämpfung:
Die HyV legt grossen Wert auf den Schutz vor Schädlingen und Ungeziefer:
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Betriebe müssen schädlingsfrei gehalten werden – das gilt für alle Räume und Installationen.
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Geeignete Schädlingsbekämpfungsmassnahmen (z. B. Insektengitter, Köderstationen, Kontrollpläne) sind bei Bedarf verpflichtend.
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Fenster, die sich öffnen lassen, müssen mit Insektengittern versehen sein.
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Abfälle und Lebensmittelreste sind so zu lagern und zu entsorgen, dass sie keine Schädlinge anziehen.
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Reinigungspläne und regelmässige Kontrollen helfen, Schädlingsbefall frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.
This regulation governs:
hygiene to be observed when handling food;
the hygiene of staff in food establishments and their training in hygiene matters;
the thermal processes and processing hygiene;
special provisions for food of animal origin;
special regulations on hygienic milk processing in summer grazing farms;
the microbiological criteria applicable to food
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